Physiotherapie

Osteopathie

Physiotherapie

Die Physiotherapie ist eine vielfältige Behandlungsmöglichkeit fast aller Beschwerden des Bewegungssystems. Sie sollte als Alternative oder Ergänzung zur medikamentösen und operativen Therapie verstanden werden.

Anhand eines Befundes stellt der Physiotherapeut die Ursache der Beschwerden fest und behandelt diese im Anschluss mittels Therapieplan. Ein solcher Therapieplan beinhaltet sowohl passive Gewebemobilisationen als auch aktive Übungen des Patienten beispielsweise zur Verbesserung der Koordination und Ausdauer.

Physiotherapie Anwendung

Zur Unterstützung seiner Therapie verwendet der Physiotherapeut häufig physikalische Reize, wie z.B. Wärme, Kälte, Traktion im Schlingentisch oder auch Strom. Auch kommen Hilfsmittel wie z.B. Bälle, Therabänder, Kreisel, Hanteln, Stäbe, Weichbodenmatten oder die Sprossenwand zum Einsatz.

Ziel der Physiotherapie ist je nach Patientenbeschaffenheit eine größtmögliche schmerzfreie Beweglichkeit und Belastbarkeit.

Ausbildung

Die Physiotherapieausbildung findet an staatlich anerkannten Physiotherapieschulen statt und dauert drei Jahre. Sie umfasst neben 2900 Stunden praktischen und theoretischen Unterrichts auch 1600 Stunden praktischer Ausbildung am Patienten. Klinische und schulische Ausbildung werden während der Ausbildung integriert vermittelt. Am Ende der Ausbildung steht die staatliche Prüfung mit einem schriftlichen, mündlichen und einem praktischen Teil.

Anerkennung

Ein staatlich anerkannter Physiotherapeut arbeitet auf Anordnung eines Arztes oder Heilpraktikers. Gesetzliche wie auch private Krankenkassen übernehmen die Kosten für physiotherapeutische Behandlungen nach den jeweiligen Gebührenordnungen.